Schüleraustausch Trient von Nina Nössing (9+b)

Zu Beginn des Schuljahres erhielt ich überraschenderweise die Möglichkeit, mich für einen zweiwöchigen Aufenthalt in Trient mit Schulbesuch zu bewerben, der vom PAD (Pädagogischer Austauschdienst) organisiert wurde. Als ich Anfang Oktober die Zusage erhielt, freute ich mich sehr. Das Programm dauerte vom 19. Oktober bis zum 1. November. Dabei reisten 43 Schüler von verschiedenen Schulen aus ganz Deutschland ab München gemeinsam mit dem Bus nach Italien. Während der Zeit in Italien, die jeder in einer Gastfamilie verbrachte, wurden wir deutschen Schüler insgesamt auf sieben verschiedene Schulen aufgeteilt und sahen uns nur bei gemeinsamen Ausflügen.

So besuchten wir zusammen mit unseren italienischen Austauschschülern die norditalienische Stadt Verona, die mich wirklich beeindruckte. Dort sahen wir die berühmte Arena und besichtigten die wichtigsten Stadtplätze und Sehenswürdigkeiten. Besonders freute ich mich auch auf das Haus der Julia, das sich jedoch als hoffnungslos überfüllt herausstellte.

Während der Woche, eingeschlossen samstags, waren wir stets in der Schule. Die Schule meiner Austauschpartnerin heißt „Liceo Classico Gioavnnni Prati di Trento“. Da sie ein „liceo classico“ ist, lernen die Schüler hauptsächlich Altgriechisch und Latein. Vergleichen kann man diese Schulform mit einem deutschen humanistischen Gymnasium.

Nachmittags  unternahm meine Gastfamilie mit mir häufig Ausflüge und nutzte die Zeit, um mir sowohl die Stadt Trient als auch die Umgebung zu zeigen. An einem Nachmittag besuchten wir den Tovelsee, der mich aufgrund seiner idyllischen Lage und schönen Umgebung sehr faszinierte.

Außerdem besuchte meine Gastfamilie mit mir die Schlucht von Ponte Alto, wo im 16. Jahrhundert einige der ältesten Wasserbauwerke gebaut wurden, um die Stadt vor Überschwemmungen zu schützen. Was sich zunächst vielleicht nicht so spannend anhört, hinterlässt einen jedoch sprachlos, wenn man dort hinter den äußerst beeindruckenden 40 Meter hohen Wasserfall geht. Tags darauf machten wir eine Rundfahrt um den Gardasee, wobei wir in den Städten Limone sul Garda und Sirmione anhielten.

Mit den anderen deutschen Schülern besuchte ich außerdem das Naturwissenschaftsmuseum der Stadt Trient und den Kurort Levico.
Das letzte Ausflugsziel, die Stadt Bozen mit dem „Ötzi“, musste dann allerdings aufgrund von Katastrophenalarm in vielen Gebieten Italiens abgesagt werden. Die deshalb auch schulfreie Zeit nutzte ich zur Konversation mit meiner Austauschfamilie. Der enge Kontakt zu meiner Gastfamilie und das italienische Alltagsleben ließen mich die italienische Sprache viel anwenden und auch meine Sprachkenntnisse erweitern. Wehmütig mussten wir Italien schließlich den Rücken kehren, doch dies war sicherlich nicht mein letzter Besuch in Trient.

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