Latein-Exkursion „Gut-Wahr-Schön“

Warum fahren Lateinschüler in eine Ausstellung, die Meisterwerke des Pariser Salons aus dem 19. Jahrhundert präsentiert?

Die Antwort ist ganz einfach: Viele Gemälde zeigen Szenen aus der römischen Geschichte und Mythologie, darunter auch Helden der Römer, die Gegenstand unseres aktuellen Semesters Aurea aetas – Goldenes Zeitalter, also der Augusteischen Zeit sind. Besonders interessiert hat uns eine Abbildung des Cincinnatus, eines römischen Patriziers, der vom Feld weggeholt wurde, um dem römischen Staat als Diktator auf Zeit aus einer Notlage zu helfen, sowie Coriolan, der nur durch die Tränen seiner Frau und seiner Mutter dazu bewogen werden konnte, nicht weiter gegen seine eigenen Landsleute Krieg zu führen. Beide hat Livius in seinem Geschichtswerk Ab urbe condita (Seit der Gründung der Stadt) beschrieben, wovon große Teile im Kurs übersetzt wurden. Entdeckt haben wir auch ein Bildnis des Augustus am Grab Alexanders des Großen, der für ihn ein großes Vorbild war. Außerdem haben uns viele Themen aus der Mythologie begeistert: Herkules, der die Stymphalischen Vögel tötet, Perseus mit dem abgeschlagenen Haupt der Medusa, aus dem sein fliegendes Pferd Pegasus erwuchs., Jason und Medea, Orpheus, Oedipus und viele andere inspirierten uns zum intensiven Studium der Sagenkreise an Ort und Stelle. Zum Schluss konnten wir uns - statt der aus der Muschel steigenden Venus - inmitten von Putti, Nymphen und Wassergöttern erschöpft niederlassen, wie das Foto beweist.

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